Kontaktsperre mit Kindern [Regeln, damit das ganze auch funktioniert]

In diesem Beitrag widmen wir uns einem schwierigen Thema – der Kontaktsperre mit Kindern. Hier geht es um Regeln, Herausforderungen und vor allem um eine funktionstüchtige Lösung. Dieser Beitrag gibt dir darüber hinaus Tools an die Hand, wie den „Ex zurück Test“ für eine fundierte Chancenanalyse sowie die Möglichkeit eines maßgeschneiderten Coachings. Bleib also dran, um der Klärung deines speziellen Falls einen Schritt näher zu kommen.

Frage 1: Was belastet dich emotional derzeit am stärksten?

(Verfasst von Coach Frederic Dittmar – auch bekannt aus Youtube)

Video zum Thema: Kontaktsperre mit Kindern [Regeln, damit das ganze auch funktioniert]

Kontaktsperre mit Kindern [Regeln, damit das ganze auch funktioniert] – was tun

Erstens: Das Wohl des Kindes über alles stellen

Eine Kontaktsperre mit Kindern umzusetzen, kann besonders schwierig sein, vor allem wegen der Kinder. Daher möchte ich dir acht wichtige Regeln geben, die dir helfen können. Das Wohl des Kindes sollte immer Vorrang haben, selbst wenn du versuchst, deinen Ex-Partner zurückzugewinnen. Wenn du jedoch versuchst, deinen Ex-Partner zu vergessen, gelten andere Regeln. In jedem Fall ist das Wohl des Kindes von größter Bedeutung.

Zweitens: Kontaktsperre nur in speziellen Situationen

Eine Kontaktsperre ist nicht immer die beste Lösung und sollte nur in speziellen Situationen angewendet werden. Es gibt viele Beiträge auf meinem Channel, die du dir anschauen solltest, um nicht blindlings eine Kontaktsperre einzurichten, nur weil dir eine pauschale Strategie gegeben wird, die nicht individuell auf deine Situation eingeht.

Drittens: Die Wahrheit sagen

Wenn du eine Kontaktsperre mit Kindern in Erwägung ziehst, solltest du dem Kind immer die Wahrheit sagen. Das Kind wird natürlich mitbekommen, dass es zu keiner Kontaktaufnahme kommt.

Es wird darunter leiden und viele Fragen haben. Es wird nicht verstehen, warum es den anderen Elternteil nicht sehen kann oder warum Mutter oder Vater nicht bei ihm sind.

Diese Fragen sind völlig normal und Kinder sind nicht dumm. Sie verstehen ziemlich gut, was vor sich geht.

Viele Eltern machen dann den Fehler, Lügen zu erzählen, wie „Papa ist im Urlaub und kommt bald zurück“.

Die Wahrheit immer liebevoll und verständnisvoll sagen

Es ist äußerst wichtig, dem Kind immer die Wahrheit zu sagen, aber dabei ruhig und liebevoll zu bleiben. Das Kind sollte sich in dem Moment, in dem es die Wahrheit erfährt, geliebt, beschützt und behütet fühlen, damit es besser mit der Situation umgehen kann. Für Kinder ist dieser Verarbeitungsprozess viel schwieriger als für Erwachsene, die einen anderen Blickwinkel haben.

Reduzierter Kontakt bei Rückeroberungsabsichten

Wenn du versuchst, deinen Ex-Partner zurückzugewinnen, solltest du immer mit reduziertem Kontakt arbeiten. Das bedeutet, den Kontakt auf das Notwendigste zwischen euch beiden zu reduzieren. Es geht darum, wann ihr euch trefft, wann das Kind abgeholt wird und andere organisatorische Fragen.

Ein reduzierter Kontakt ist besonders wichtig, wenn du eine Kontaktsperre in Betracht ziehst. Das funktioniert nicht anders und ist auch nicht anders möglich. Es ist wichtig zu verstehen, dass ein reduzierter Kontakt in den meisten Fällen bei Rückeroberungsversuchen völlig ausreicht.

Du trennst dich nicht komplett von deinem Ex-Partner, sondern hältst dich an bestimmte Kontaktregeln und -muster. Wenn du jedoch versuchst, deinen Ex-Partner zu vergessen, ist es wichtig, den Kontakt auf das Organisatorische zu reduzieren. Das könnte als eine Art „gelockerte Kontaktsperre“ bezeichnet werden.

Streit um das Kind vermeiden

Es ist äußerst wichtig, Streitigkeiten um das Kind zu vermeiden, egal in welcher Form. In einer Trennungssituation gibt es oft viele Reibungspunkte und es fliegen schnell die Fetzen. Versuche immer zu vermeiden, solche Aussagen zu machen wie „Ich nehme das Kind zu mir“ oder „Ich übernehme das Sorgerecht und kämpfe um das Kind“ oder „Du wirst meinen Sohn oder meine Tochter nie wieder sehen“. Streitigkeiten um das Kind sollten vermieden werden, um das Wohl des Kindes zu schützen.

Streit vermeiden und Eltern nicht schlechtmachen

Es ist wichtig, Streit zu vermeiden, besonders wenn es um eine Rückeroberung geht. Unabhängig von der Situation solltest du versuchen, Streit zu vermeiden. Vermeide es auch unbedingt, den anderen Elternteil schlecht zu machen. Solche Aussagen wie „Papa hat einen Fehler gemacht und ist kein guter Mensch“ sollten vermieden werden. Solche Aussagen könnten negative Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes haben. Im Streit passiert es oft, dass man solche Sätze raushaut und kommuniziert. Das Wohl des Kindes sollte immer an erster Stelle stehen.

Keine Manipulation über das Kind in Rückeroberungsversuchen

Es ist auch äußerst wichtig, nicht über das Kind in Rückeroberungsversuchen zu arbeiten. Versuche nicht, dem Kind irgendwelche Geschichten über deine Weiterentwicklung zu erzählen oder es auf Umwegen in den Rückeroberungsprozess einzubeziehen. Solche Maßnahmen sollten vermieden werden, da sie für das Kind nicht gut sind. Das Kind sollte auf möglichst sanfte und ehrliche Weise mit der Trennung umgehen können, und das beginnt vor allem mit dem Verhalten der Eltern.

Klare Regeln festlegen

Es ist ein selbsterklärender Punkt, dass klare Regeln festgelegt werden müssen. Wann und wie trefft ihr euch? Welche Regeln gelten, wenn ihr euch trefft? Wie geht ihr miteinander um? Wenn du eine Rückeroberung anstrebst, jedoch einen reduzierten Kontakt wünschst, der unabhängig vom Kind möglich ist, sollten die Regeln entsprechend angepasst werden.

Die Bedeutung klarer Regeln und Minimierung des Kontakts

Wenn du versuchst, deinen Ex-Partner zu vergessen und deshalb eine Kontaktsperre aufbaust, ist es wichtig, klare Regeln festzulegen und den Kontakt auf das Minimum zu reduzieren. Durch die Reduzierung des Kontakts kannst du deinen Trennungsprozess einfacher verarbeiten und dich auf dein eigenes Wohl konzentrieren. Dies gilt insbesondere, wenn du es mit einem toxischen Ex-Partner zu tun hast. Ob du eine Rückeroberung anstrebst oder ihn einfach nur vergessen möchtest, spielt keine Rolle. Ein gewisser Kontakt wird automatisch durch das gemeinsame Kind bestehen bleiben, jedoch sollte er auf das Notwendigste beschränkt werden, um den toxischen Energien aus dem Weg zu gehen.

Aufmerksamkeit auf toxische Muster und Befreiung daraus

Wenn dein Ex-Partner manipulativ ist und dich über Jahre hinweg toxisch missbraucht hat, reicht es schon aus, nur den Raum zu betreten, um wieder in alte Muster zu verfallen, Ängste zu haben und sich minderwertig zu fühlen. Es ist nicht möglich zu verhindern, dass er das Kind sieht. In solchen Fällen ist es besonders wichtig, den Kontakt auf ein Minimum zu reduzieren und klare Regeln zu treffen, um sich möglichst wenig dieser toxischen Person auszusetzen und sich daraus zu befreien.

Das Wohl des Kindes an erster Stelle

Der wichtigste Punkt, der immer an erster Stelle stehen sollte, ist das Wohl des Kindes. Egal, was passiert oder welche Entwicklung sich abzeichnet, egal welche Absichten oder Ziele du hast, sei es eine Rückeroberung oder das Vergessen einer Person, es ist immer wichtig, sicherzustellen, dass das Kind dabei am besten geschützt ist. Dabei darf niemals gelogen werden.

Klarheit statt Täuschung

Es ist wichtig, ehrlich zu sein und keine Spielchen zu spielen, wie zum Beispiel sich mit dem Ex-Partner zu treffen und so zu tun, als wären sie noch zusammen. Solche Täuschungen sind katastrophal, da das Kind schnell dahinterkommt und mehr Schaden als Nutzen davon hat. Auf lange Sicht spürt das Kind, dass etwas nicht stimmt.

Das Wohl des Kindes an erster Stelle

Gleichzeitig ist es wichtig, sich liebevoll um das Kind zu kümmern und in der Kommunikation liebevoll zu sein. Besonders während des Trennungsprozesses sollte man dafür sorgen, dass das Kind möglichst schmerzfrei durch die Situation geht. Das bedeutet nicht, dem Kind unkontrolliert Süßigkeiten oder ähnliches zu geben, sondern es mit viel Zuneigung, Liebe und Gesprächen zu unterstützen. Fragen sollten immer wieder beantwortet werden, um dem Kind klarzumachen, dass es nicht selbst Schuld an der Trennung ist.

Die Prägungsphase und ihre Auswirkungen

Während der Prägungsphase entstehen viele neuronale Verbindungen im Gehirn des Kindes. Es ist wichtig zu beachten, dass das Kind während dieser Zeit auch eine Trennungssituation erlebt. In solchen Situationen können Schuldgefühle entstehen, die langfristige Schäden für das Kind bedeuten und es sein ganzes Leben lang begleiten. Daher ist es wichtig, dies nach Möglichkeit zu verhindern. Kein Elternteil möchte, dass sein Kind solche Schäden erleidet.

Fragen und Unterstützung

Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreibe sie einfach in die Kommentarbox. Ich werde irgendwann ein Infovideo erstellen, in dem ich diese Fragen beantworte. Auch in den Kommentaren werde ich sie so lange wie möglich beantworten. Wenn du Hilfe oder andere Unterstützung benötigst, schau einfach in der Infobox nach. Nebenbei kannst du auch weitere Videos ansehen. Im besten Fall sehen wir uns in meinem nächsten Beitrag.

Sorgerecht

Es ist wichtig, während eines Sorgerechtskampfes besondere Aufmerksamkeit auf das Kind zu richten und Vorsicht walten zu lassen. In solchen Situationen können die Emotionen hochkochen, und es ist wichtig, dass das Wohl des Kindes immer im Vordergrund steht. Konflikte zwischen den Eltern sollten nicht auf dem Rücken des Kindes ausgetragen werden.

Kommunikation und Kooperation statt Konflikte

Statt in einen Konflikt zu geraten, ist es ratsam, auf eine friedliche Kommunikation und Kooperation hinzuarbeiten. Gemeinschaftliche Entscheidungen zum Wohl des Kindes sollten im Vordergrund stehen. Es ist wichtig, dass beide Elternteile miteinander sprechen, sich austauschen und versuchen, das Beste für das Kind zu erreichen.

Eine stabile Umgebung für das Kind schaffen

Kinder brauchen eine stabile Umgebung, um sich sicher und wohl zu fühlen. Es ist wichtig, dass beide Elternteile dafür sorgen, dass das Kind in beiden Haushalten eine ähnliche und konsistente Routine hat. So wird dem Kind geholfen, sich in beiden Umgebungen gut zurechtzufinden und sich stabiler zu fühlen.

Aktive Zuhörer erschaffen

Es ist wichtig, eine Umgebung zu schaffen, in der das Kind gehört und verstanden wird. Als Eltern sollten wir unsere Aufmerksamkeit auf das Kind richten und aktiv zuhören. Das bedeutet, dass wir dem Kind unsere volle Aufmerksamkeit schenken, wenn es mit uns spricht. Durch aktives Zuhören können wir eine starke Bindung zum Kind aufbauen und ihm das Gefühl geben, dass es wichtig und wertvoll ist.

Empathie zeigen und Gefühle anerkennen

Kinder haben wie Erwachsene Gefühle und Emotionen. Als Eltern ist es unsere Aufgabe, diese Gefühle anzuerkennen und Empathie zu zeigen. Wenn das Kind traurig ist, können wir es trösten und ihm das Gefühl geben, dass wir für ihn da sind. Wenn das Kind wütend ist, können wir ihm helfen, seine Emotionen zu verstehen und angemessen damit umzugehen. Durch Empathie und die Anerkennung von Gefühlen können wir eine unterstützende und liebevolle Beziehung zu unserem Kind aufbauen.

Die Bedeutung von Konsequenz und klaren Regeln

Kinder brauchen klare Regeln und Konsequenzen. Es ist wichtig, dass wir als Eltern klare Erwartungen und Grenzen setzen und diese konsequent durchsetzen. Durch klare Regeln erlebt das Kind Struktur und Sicherheit. Es weiß, was erwartet wird und was passieren wird, wenn es gegen diese Regeln verstößt. Klarheit und Konsequenz helfen dem Kind, Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln und angemessenes Verhalten zu erlernen.

Frage 1: Was belastet dich emotional derzeit am stärksten?

(Verfasst von Coach Frederic Dittmar – auch bekannt aus Youtube)

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